16.03.2018 in Presse

"Frauen verdienen mehr!"

 

Bundesfrauenministerin Giffey fordert stärkere Anstrengungen gegen Lohnungerechtigkeit

Nächsten Sonntag ist es wieder so weit: Der Equal Pay Day steht an, der Aktionstag gegen die ungerechte Bezahlung von Frauen und Männern. Das Motto in diesem Jahr: „Transparenz gewinnt“. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes liegt die Lohnlücke nach wie vor bei 21 Prozent.

„21 Prozent Lohnunterschied sind ein Skandal“, sagte Bundesfrauenministerin Dr. Franziska Giffey: „Frauen haben die gleichen Rechte und Pflichten wie Männer. Trotzdem gibt es Unterschiede in der Bezahlung. Ich sage deutlich: Frauen verdienen mehr!

Wir kennen die Ursachen für die Lohnlücke: Frauen arbeiten häufiger in Teilzeit – oft auch unfreiwillig. Deshalb ist es gut, dass das Rückkehrrecht von Teilzeit in Vollzeit jetzt endlich rasch umgesetzt wird. Frauen arbeiten oft in Berufen, die schlechter bezahlt werden und sie werden schlicht und einfach bei Lohnverhandlungen anders behandelt als Männer. Es gibt also viele Gründe, aber keine Rechtfertigung für ungleiche Bezahlung bei gleicher und gleichwertiger Arbeit.“

12.03.2018 in Allgemein

Weltfrauentag – Natascha Kohnen: „Von Gleichstellung weit entfernt“

 

Portraitfoto von Natascha Kohnen

„Wir feiern heuer 100 Jahre Frauenwahlrecht. Von echter Gleichstellung der Geschlechter sind wir aber leider immer noch weit entfernt. Erst wenn wir über Gleichstellung gar nicht mehr reden müssen, dann haben wir es als Gesellschaft geschafft", stellt die Landesvorsitzende der BayernSPD Natascha Kohnen zum Internationalen Frauentag am 8. März fest.

"Wenn es beispielsweise völlig klar ist, dass Frauen und Männer gleich viel verdienen. Wenn gar nicht mehr darüber diskutiert wird, dass Frauen und Männer Unternehmen gemeinsam führen, erst dann haben wir Gleichstellung wirklich geschafft.“

Um Frauen das Recht auf ein selbstbestimmtes, wirtschaftlich unabhängiges Leben zu gewährleisten, seien noch Riesenschritte zu tun, so Kohnen weiter.

„Nicht nur bei der Bezahlung klafft eine Lücke zwischen den Geschlechtern, auch in der Arbeitszeit. Teilzeitjobs sind weiblich, weil Frauen oft für die Familie beruflich zurückstecken. So wird aus der Teilzeitfalle später die Rentenfalle. Im Koalitionsvertrag haben wir vereinbart, dass Frauen und Männer die Möglichkeit haben, nach einer Teilzeitphase wieder in Vollzeit zurückzukehren. Ein wichtiger Schritt, aber die Liste der Gleichstellungsforderungen ist noch lang. 100 Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechts ist das deutsche Parlament so männlich wie seit 20 Jahren nicht mehr. Nur ein Drittel der Abgeordneten sind Frauen. Darum setzen wir uns ein für mehr Frauen in Führungspositionen, für mehr Frauen in den Parlamenten und Rathäusern.“

12.03.2018 in Allgemein

Am 18. März ist Equal Pay Day

 

12.03.2018 in Veranstaltungen

Frauenempfang 2018

 

100 Jahre Wahlrecht für Frauen und staatsrechtliche Gleichberechtigung, die sogar im Grundgesetz verankert ist: Darauf können die Streiterinnen für Frauenrechte stolz sein. Trotzdem, das wurde bei meinem Frauenempfang mit der frauenpolitischen Sprecherin Dr. Simone Strohmayr deutlich, gibt es noch viel zu tun. Nur 25 Prozent aller Frauen um die 50 Jahre beispielsweise werden sich im Alter von der eigenen Rente finanzieren können. Nur zehn Prozent der Kosten für ein Frauenhaus wiederum, finanziere der Staat. Das ist in einem so reichen Land wie Bayern einfach nur eine Schande.

01.03.2018 in Allgemein

Es muß weiter gehen!