Vertreterinnen der AsF und MdL Volkmar Halbleib informieren sich bei der Verkehrspolizeiinspektion Biebelried

Veröffentlicht am 04.05.2018 in Arbeitsgemeinschaften

Familienfreundliche Arbeitszeiten trotz vieler Herausforderungen

Familiengerechte Arbeitszeiten und große Flexibilität beim Anpassen der Dienstpläne an individuelle Bedürfnisse – dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausgerechnet bei der Polizei ohne große Umstände möglich ist, damit hatten die SPD-Besuchergruppe bei der Verkehrspolizeiinspektion Biebelried in Dettelbach nicht gerechnet. Willmut Hornung, seit Januar neuer Dienststellenleiter, empfing den Landtagsabgeordneten Volkmar Halbleib und die Mitglieder verschiedener SPD-Arbeitsgemeinschaften zum Antrittsbesuch. Nach einer kurzen Besichtigung des Geländes informierten sich die Sozialdemokraten bei Hornung über die Personalsituation und andere aktuelle Herausforderungen bei der Verkehrspolizei.

138 Stellen gehören zur Dienststelle, so Hornung. 113 davon sind aber nur verfügbare Personalstärke. Das restliche Viertel ist in Fortbildung, in Elternzeit oder fällt wegen Krankheit oder aus anderen Gründen vorübergehend aus. Bei der Koordination der Arbeit gilt für den Chef vor allem eine Prämisse: „Der Verkehr auf der Autobahn muss rollen.“ Das sei erste Aufgabe seines Personals, alles andere sei nachrangig. Fehlen vorübergehend ausreichend Arbeitskräfte, konzentriere man sich auf die Hauptaufgabe.

Während mittlerweile 25 bis 30 Prozent der Einzustellenden weiblich seien, fehlen Frauen, auch in Dettelbach, in der Leitungsebene weitgehend, antwortet Hornung auf Halbleibs entsprechende Frage. Obwohl, so Hornung, „wir deswegen auch gezielt auf junge Kolleginnen zugehen.“ Aber die Bereitschaft seitens der Frauen selbst, neben der Familienarbeit Leitungsaufgaben zu übernehmen, sei gering, das

Rollenbild oft eher konservativ. Konservativer als sein eigenes, ergänzte der Familienvater, der die Gleitzeit in der Dienststelle nutzt, einen Nachmittag pro Woche, für seine Kinder freizuhalten.

 

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