Herzlich Willkommen

Die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) ist die Frauenorganisation der SPD. Sie ist eine von neun Arbeitsgemeinschaften in der SPD, die im organisatorischen Aufbau und im Rahmen der politischen Willensbildung der Partei eine besondere Bedeutung haben. Als Arbeitsgemeinschaft der sozialdemokratischen Frauen "AsF" setzen wir uns für die gleichberechtige Teilhabe aller Frauen am gesellschaftlichen Leben ein. Unser Ziel ist eine geschlechtergerechte, demokratische und sozial gerechte Gesellschaft. Die Frauen, die in der AsF mitarbeiten, spiegeln die weibliche Bevölkerung in der Bundesrepublik wider: Es sind junge und alte Frauen, Berufstätige und Familienfrauen, Arbeiterinnen und Lehrerinnen, Schülerinnen und Studentinnen, also Frauen aus verschiedenen Generationen und mit unterschiedlichen Lebenserfahrungen und demzufolge auch unterschiedlichen Auffassungen, die sich in der AsF zusammenfinden. In einem sind sie sich einig: Im Ziel der Gleichstellung von Frauen und Männern in allen Bereichen, und dafür setzen sie sich alle ein. Übrigens: der AsF gehören automatisch alle weiblichen Mitglieder der SPD an. Die Mitgliedschaft in der SPD ist aber nicht Voraussetzung für die Mitarbeit in der AsF. Mitmachen kann jede, egal ob sie der SPD angehört oder nicht.
 

 

08.12.2017 in Landespolitik

50 Prozent Frauen in den Bayerischen Landtag

 

SPD legt Eckpunkte für Gesetzentwurf zur Änderung des Landeswahlgesetzes vor - Nominierungsverfahren sind Grund für geringen Frauenanteil

Die SPD-Landtagsfraktion kämpft für eine bessere Repräsentation von Frauen im Bayerischen Landtag und hat heute (5. Dezember) Eckpunkte für eine Novelle des Bayerischen Landeswahlgesetzes vorgelegt. „Die paritätische Wählbarkeit von Frauen ist für uns die Voraussetzung für die gerechte Vertretung und Durchsetzung der politischen Belange und Interessen aller Bürgerinnen und Bürger. Mit dem Entwurf für ein reformiertes Landeswahlgesetz wollen wir für Frauen Parité im Landesparlament erreichen. Ohne gleichberechtigte Parlamente gibt es keine gleichberechtigte Gesetzgebung – und keine gleichberechtigte Gesellschaft", erklärte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Dr. Simone Strohmayr bei der Pressekonferenz im Bayerischen Landtag. Derzeit liegt der Frauenanteil im Bayerischen Landtag bei 28,3 Prozent. Frauen stellen aber 51 Prozent der Wahlberechtigten.

10.11.2017 in Allgemein

#metoo

 

Da gibt es aktuell diesen Hashtag, #metoo, unter dem im Netz Frauen von sexuellen Belästigungen und sexualisierter Gewalt berichten. Schon einmal gab es bei Twitter unter #Aufschrei einen solchen Aufruf, der sich jedoch mehr Deutschlandweit verbreitete, und unter dem sich ebenfalls Frauen  meldeten, um über sexuelle Belästigungen, die sie erfahren haben, zu berichten. #metoo ist weltweit, und hat sich so schnell verbreitet, das man schon daran merkt, wie wichtig dieses Thema ist.

10.11.2017 in Arbeitsgemeinschaften

„Neue Wege in eine gleichberechtigte Arbeitswelt“

 

 

Neue Wege in eine gleichberechtigte Arbeitswelt finden ist eine Aufgabe, die in unserer Gesellschaft immer wichtiger wird.

Wie wird die Arbeit von heute Morgen aussehen? Wer kann morgen noch existenzsichernd arbeiten? Sind Chancengleichheit und Gleichberechtigung überhaupt möglich und wie wird gerechte Arbeitsverteilung aussehen?

Deshalb diskutierten VertreterInnen von AsF, Selbst Aktiv, AG Selbständige, Gewerkschaften, Jobcenter und der Dr. Farassat-Stiftung.

Es gab eine echt interessante Diskussion, bei der man allerdings Vertreter der Arbeitgeber vermisste um alle Seiten zu beleuchten.

Trotz des kleinen Kreises wurde die Bedeutung des Themas erkannt und munter diskutiert.

Der Wunsch nach einer ähnlichen Veranstaltung mit Diskussionspartnern aller Seiten besteht weiterhin.


 

27.10.2017 in Allgemein

Eine feministische Sicht auf Männlichkeit

 

#whyisaidnothing, #aufschrei und in der vergangenen Woche #metoo. In Frankreich sogar noch konkreter: #balancetonporc (benenne dein Schwein). Immer häufiger werden in den letzten Jahren Debatten rund um sexualisierte Belästigung und Gewalt geführt. Immer wieder schließen sich Frauen zusammen, um dem kriminellen Treiben einiger mächtiger Männer ein Ende zu setzten. Es macht mich nach wie vor wütend, wenn die Systeme und die MitwisserInnen hinter den Tätern aufgedeckt werden: Wie können so viele Menschen so lange zuschauen und Gewalt von Männern als Normalität betrachten? Und wie kann es sein, dass eine Gesellschaft wie die unsere, noch immer glaubt, dass es sich um Einzelfälle handelt? Und nach jedem Fall immer wieder denkt, das Problem sei gelöst, da diesem Täter ja nun das Handwerk gelegt wurde? Und Frauen immer nur in einer großen Gruppe Gehör schenkt? Was wir manchen Staaten ankreiden, dass das Wort einer Frau im Gerichtssaal nur die Hälfte des Wertes des Wortes eines Mannes hat, scheint auch bei uns noch nicht ganz abgelegt zu sein. Auch Mitarbeiterinnen des Europäischen Parlaments machten in den vergangenen Tag deutlich, dass sich die Täter auch hier im Hause befinden. 

26.10.2017 in Allgemein

Mauer des Schweigens endlich durchbrechen!

 

Im Zuge der Debatte über Harvey Weinstein und die Kampagne #metoo haben sich in der vergangenen Woche auch Frauen aus dem Brüsseler Politikbetrieb zu Wort gemeldet und über ihre Erfahrungen mit sexueller Belästigung gesprochen, darunter die EU-Kommissarin für Gleichstellung Věra Jourová und die schwedische Außenministerin Margot Wallström. Nun haben auch Mitarbeiterinnen des Europäischen Parlaments ihr Schweigen gebrochen. "Die Berichte über Sexismus und sexuelle Belästigung und Gewalt in diesem Haus machen mich sprachlos und überraschen mich dennoch leider nicht. Denn wer glaubt, dass
es Bereiche in der Gesellschaft gibt, in denen Frauen vor dieser Art der Manifestation männlicher Macht sicher sind, irrt sich gewaltig", so die SPD-Europaabgeordnete und Frauenrechtsexpertin Maria Noichl.