Herzlich Willkommen

Die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) ist die Frauenorganisation der SPD. Sie ist eine von neun Arbeitsgemeinschaften in der SPD, die im organisatorischen Aufbau und im Rahmen der politischen Willensbildung der Partei eine besondere Bedeutung haben. Als Arbeitsgemeinschaft der sozialdemokratischen Frauen "AsF" setzen wir uns für die gleichberechtige Teilhabe aller Frauen am gesellschaftlichen Leben ein. Unser Ziel ist eine geschlechtergerechte, demokratische und sozial gerechte Gesellschaft. Die Frauen, die in der AsF mitarbeiten, spiegeln die weibliche Bevölkerung in der Bundesrepublik wider: Es sind junge und alte Frauen, Berufstätige und Familienfrauen, Arbeiterinnen und Lehrerinnen, Schülerinnen und Studentinnen, also Frauen aus verschiedenen Generationen und mit unterschiedlichen Lebenserfahrungen und demzufolge auch unterschiedlichen Auffassungen, die sich in der AsF zusammenfinden. In einem sind sie sich einig: Im Ziel der Gleichstellung von Frauen und Männern in allen Bereichen, und dafür setzen sie sich alle ein. Übrigens: der AsF gehören automatisch alle weiblichen Mitglieder der SPD an. Die Mitgliedschaft in der SPD ist aber nicht Voraussetzung für die Mitarbeit in der AsF. Mitmachen kann jede, egal ob sie der SPD angehört oder nicht.
 

 

16.08.2016 in Allgemein

Altersarmut: So kommen Frauen aus der Rentenfalle

 


Frauen beziehen bis zu 60 Prozent weniger Rente als Männer. Obwohl sie mehr leisten – in der Sorge- und Pflegearbeit. Doch in der Rentenversicherung gilt der „Standardrentner“ mit 45 Beitragsjahren und Durchschnittsverdienst als Maß der Dinge. Ist das noch zeitgemäß?

Frauen sind nach wie vor benachteiligt. Im Erwerbsleben, wo sie immer noch nicht die gleichen Erwerbs- und Karrierechancen haben wie gleich qualifizierte Männer, zeigt dies der „gender pay gap“, die Lohnlücke, die derzeit rund 22 Prozent beträgt. In der Nacherwerbsphase ist es der „gender pension gap“, der die Ungleichheit während der Rente dokumentiert. Er besagt, dass in Deutschland Frauen um rund 60 Prozent geringere eigene Alterssicherungseinkommen als Männer beziehen.

15.06.2016 in Europa

Maria NOICHL: „ChristdemokratInnen entziehen Frauen ihre Unterstützung"

 

"Wir müssen der Armut ins Gesicht sehen: Sie ist auch in der EU nach wie vor weiblich. 48,6% der ledigen Frauen hier sind nicht in der Lage, unvorhergesehene Ausgaben, wie zum Beispiel eine Waschmaschine, zu decken. Weltweit leisten Frauen zwei Drittel der Arbeitsstunden und erzeugen die Hälfte aller Lebensmittel - dabei erhalten sie nur zehn Prozent des Einkommens und besitzen sogar nur ein Prozent des Eigentums", kritisiert Maria Noichl, SPD-Europaabgeordnete und Frauenrechtsexpertin.

15.06.2016 in Gesundheit

Richtlinie zum Mutterschaftsurlaub veraltet

 

Die Richtlinie zum Mutterschaftsurlaub ist mittlerweile 32 Jahre alt und sollte eigentlich, so war zumindest der Plan, selbst Nachwuchs in Form einer gründlichen Überarbeitung bekommen haben. Leider haben die Mitgliedstaaten mit ihrer gleichgeschlechtspolitischen Blockade dies erfolgreich verhindert. Auch die Richtlinie über die Elternzeit stammt aus dem Jahr 1996, wurde zwar im Jahr 2010 angepasst, doch ist der Reformbedarf auch hier unübersehbar.

Galten die Richtlinien in den neunziger Jahren noch als modern, so wurden sie von der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung innerhalb der Europäischen Union längst überholt. Deshalb hatte die Europäische Kommission erst im Sommer 2015 ihren "Fahrplan“ für die Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben veröffentlicht, in der der familienbedingte Urlaub eine Schlüsselrolle einnehmen sollte. Seither herrscht leider völlige Funkstille.

Dabei hat sich die Europäische Union die Gleichstellung der Geschlechter und damit verbunden die gerechte Verteilung der familiären Pflichten nicht nur auf die Fahne, sondern insbesondere in die Europäischen Verträge geschrieben.

Außerdem ist der wirtschaftliche Vorteil einer höheren Erwerbstätigkeit von Frauen nicht von der Hand zu weisen und im Hinblick auf die Strategie "Europa 2020", die eine Beschäftigungsquote der Frauen von 75% vorsieht, von allergrößter Bedeutung.

 

13.05.2016 in Allgemein

Sexualstrafrecht: Chance auf umfassende Reform nutzen – Nein muss Nein heißen!

 

Unsere Beschlusslage ist klar: Das Sexualstrafrecht weist gravierende Schutzlücken auf. Bereits die letzte ASF-Bundeskonferenz im Juni 2014 hat sich einstimmig dafür ausgesprochen, das Sexualstrafrecht umfassend zu reformieren. Denn ein Nein muss auch ein Nein bedeuten!

13.05.2016 in Familie

Elternzeit - nach wie vor Frauensache

 

Das Europäische Parlament fordert die Überarbeitung der Richtlinie zur Elternzeit als Instrument zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf - auch und gerade für Väter Vereint in Vielfalt. Dies gilt in der EU auch in Bezug auf die genaue Ausgestaltung der Regelungen zur Elternzeit. Dauer, Bezahlung und Anwendungsbereich der Zeit, die sich an den Mutterschutz anschließt, variieren trotz der Mindestanforderungen, die durch eine europäische Richtlinie 2010 festgelegt wurden, teilweise deutlich.