Herzlich Willkommen

Die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) ist die Frauenorganisation der SPD. Sie ist eine von neun Arbeitsgemeinschaften in der SPD, die im organisatorischen Aufbau und im Rahmen der politischen Willensbildung der Partei eine besondere Bedeutung haben. Als Arbeitsgemeinschaft der sozialdemokratischen Frauen "AsF" setzen wir uns für die gleichberechtige Teilhabe aller Frauen am gesellschaftlichen Leben ein. Unser Ziel ist eine geschlechtergerechte, demokratische und sozial gerechte Gesellschaft. Die Frauen, die in der AsF mitarbeiten, spiegeln die weibliche Bevölkerung in der Bundesrepublik wider: Es sind junge und alte Frauen, Berufstätige und Familienfrauen, Arbeiterinnen und Lehrerinnen, Schülerinnen und Studentinnen, also Frauen aus verschiedenen Generationen und mit unterschiedlichen Lebenserfahrungen und demzufolge auch unterschiedlichen Auffassungen, die sich in der AsF zusammenfinden. In einem sind sie sich einig: Im Ziel der Gleichstellung von Frauen und Männern in allen Bereichen, und dafür setzen sie sich alle ein. Übrigens: der AsF gehören automatisch alle weiblichen Mitglieder der SPD an. Die Mitgliedschaft in der SPD ist aber nicht Voraussetzung für die Mitarbeit in der AsF. Mitmachen kann jede, egal ob sie der SPD angehört oder nicht.
 

 

28.09.2016 in Bundespolitik

Der Ausbau der Kindertagesbetreuung muss weitergehen

 

32,7 Prozent der unter drei jährigen Kinder wurden am Stichtag 1. März 2016 in Kindertageseinrichtungen oder in öffentlicher Kindertagespflege betreut, das hat das Statistische Bundesamt heute bekannt gegeben. Zehn Jahre zuvor, im März 2006, lag die Betreuungsquote noch bei 13,6 Prozent.

„Dieser Anstieg ist Beleg für einen enormen gesellschaftlichen Wandel: Die frühe Betreuung in Kita oder Kindertagespflege wird von immer mehr Eltern gewünscht und genutzt. Das hat Auswirkungen auf die Anforderungen an gute Kinderbetreuung, quantitativ wie qualitativ“, sagt Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig. „Ich freue mich, dass es uns gelingt, dem steigenden Bedarf an Betreuungsplätzen Rechnung zu tragen. Aber es ist noch Luft nach oben. Damit alle Kinder zu ihrem Recht auf frühe Bildung kommen, müssen wir noch mehr tun.“

22.09.2016 in Landespolitik

VOLKMAR HALBLEIB FORDERT KOSTENFREIE KINDERTAGESSTÄTTEN

 

 „Jedes Kind hat das Recht auf kostenfreien Zugang zu frühkindlichen Bildungsangeboten“

Der SPD-Landtagsabgeordnete Volkmar Halbleib fordert kostenfreie Kindertagesstätten. „Ziel ist es, jedem Kind den Zugang zu guten frühkindlichen Bildungsangeboten zu ermöglichen - unabhängig von der Herkunft des Kindes oder der Größe des Geldbeutels der Eltern“, betont der SPD-Abgeordnete nach der Herbstklausur der SPD-Landtagsfraktion in Bad Aibling. „Kindertageseinrichtungen sind Bildungseinrichtungen. Sie müssen daher, ebenso wie der Schulbesuch, kostenfrei sein!“ Laut dem Bayerischen Landesamt für Statistik würde das im Landkreis Würzburg 4871 Kinder, im Landkreis Kitzingen 3598 Kinder betreffen, die derzeit in Kindertageseinrichtungen betreut werden.

17.09.2016 in Allgemein

120. Geburtstag von Elisabeth Selbert

 

„Männer und Frauen sind gleichberechtigt“

Art. 3(2) Grundgesetz

Ohne die Sozialdemokratin Elisabeth Selbert stünde dieser Satz nicht im Grundgesetz.

Die meisten Verfassungsväter wollten Frauen zwar wieder wie in der Weimarer Verfassung grundsätzlich die gleichen politischen Rechte wie Männern gewähren, mehr aber auch nicht. Elisabeth Selbert hingegen forderte, man müsse endlich über Weimar hinausgehen und Frauen Gleichberechtigung auf allen Gebieten zugestehen - für die konservative Mehrheit im Parlamentarischen Rat völlig unvorstellbar.

 

 

16.08.2016 in Allgemein

Altersarmut: So kommen Frauen aus der Rentenfalle

 


Frauen beziehen bis zu 60 Prozent weniger Rente als Männer. Obwohl sie mehr leisten – in der Sorge- und Pflegearbeit. Doch in der Rentenversicherung gilt der „Standardrentner“ mit 45 Beitragsjahren und Durchschnittsverdienst als Maß der Dinge. Ist das noch zeitgemäß?

Frauen sind nach wie vor benachteiligt. Im Erwerbsleben, wo sie immer noch nicht die gleichen Erwerbs- und Karrierechancen haben wie gleich qualifizierte Männer, zeigt dies der „gender pay gap“, die Lohnlücke, die derzeit rund 22 Prozent beträgt. In der Nacherwerbsphase ist es der „gender pension gap“, der die Ungleichheit während der Rente dokumentiert. Er besagt, dass in Deutschland Frauen um rund 60 Prozent geringere eigene Alterssicherungseinkommen als Männer beziehen.

15.06.2016 in Europa

Maria NOICHL: „ChristdemokratInnen entziehen Frauen ihre Unterstützung"

 

"Wir müssen der Armut ins Gesicht sehen: Sie ist auch in der EU nach wie vor weiblich. 48,6% der ledigen Frauen hier sind nicht in der Lage, unvorhergesehene Ausgaben, wie zum Beispiel eine Waschmaschine, zu decken. Weltweit leisten Frauen zwei Drittel der Arbeitsstunden und erzeugen die Hälfte aller Lebensmittel - dabei erhalten sie nur zehn Prozent des Einkommens und besitzen sogar nur ein Prozent des Eigentums", kritisiert Maria Noichl, SPD-Europaabgeordnete und Frauenrechtsexpertin.