Herzlich Willkommen

Die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) ist die Frauenorganisation der SPD. Sie ist eine von neun Arbeitsgemeinschaften in der SPD, die im organisatorischen Aufbau und im Rahmen der politischen Willensbildung der Partei eine besondere Bedeutung haben. Als Arbeitsgemeinschaft der sozialdemokratischen Frauen "AsF" setzen wir uns für die gleichberechtige Teilhabe aller Frauen am gesellschaftlichen Leben ein. Unser Ziel ist eine geschlechtergerechte, demokratische und sozial gerechte Gesellschaft. Die Frauen, die in der AsF mitarbeiten, spiegeln die weibliche Bevölkerung in der Bundesrepublik wider: Es sind junge und alte Frauen, Berufstätige und Familienfrauen, Arbeiterinnen und Lehrerinnen, Schülerinnen und Studentinnen, also Frauen aus verschiedenen Generationen und mit unterschiedlichen Lebenserfahrungen und demzufolge auch unterschiedlichen Auffassungen, die sich in der AsF zusammenfinden. In einem sind sie sich einig: Im Ziel der Gleichstellung von Frauen und Männern in allen Bereichen, und dafür setzen sie sich alle ein. Übrigens: der AsF gehören automatisch alle weiblichen Mitglieder der SPD an. Die Mitgliedschaft in der SPD ist aber nicht Voraussetzung für die Mitarbeit in der AsF. Mitmachen kann jede, egal ob sie der SPD angehört oder nicht.
 

 

10.08.2017 in Bundespolitik

Bundestagswahl 2017 und Frauen – was versprechen die Parteien?

 

GLEICHSTELLUNGS-CHECK ZUR BUNDESTAGSWAHL 2017

Deutscher Frauenrat

Welche Rolle spielt Frauenpolitik in den Wahlprogrammen, welche Ideen haben die Parteien für die Lebensrealität von Frauen – und haben sie überhaupt welche? Der Gleichstellungs-Check des Deutschen Frauenrats gibt Antworten in Form von Informationsgrafiken und dem „Gleichstellungs-Check in Kürze“. Grundlage sind die Forderungen des DF an die Parteien zur Wahl. Es wird deutlich: Die Parteien messen der Frauenpolitik ganz unterschiedliche Bedeutung bei.

Bis auf die AfD widmen fast alle Wahlprogramme der Gleichstellungspolitik eigene Kapitel. SPD, LINKE und GRÜNE behandeln frauenpolitische Themen besonders umfangreich. Der Deutsche Frauenrat begrüßt das als klares Zeichen für das Bekenntnis zur Frauenpolitik.

10.08.2017 in Soziales

AsF hilft helfen : Wir bitten um Beteiligung

 

Die AsF Würzburg Land unterstützt die Sammelaktion von Plasstikdeckeln des Vereins Deckel drauf e.V. bei seinem Einsatz gegen Kinderlähmung. Der Verein finanziert Polio-Impfungen durch den Verkauf von Kunststoffdeckeln von Getränkeflaschen oder -tüten an Recyclingunternehmen.

Jeder kann mitsammeln – jeder Deckel zählt.

Ab Juli 2017 können gesammelte Deckel an allen Wertstoffhöfen des Landkreises Würzburg sowie im KundenCenter des team orange in Veitshöchheim abgegeben werden. Das team orange leitet die Deckel an verwertende Unternehmen weiter, der Erlös geht vollständig an den Verein.

Das wird gesammelt
Gesammelt werden ausschließlich Kunststoffdeckel von Getränkeflaschen, Milch- oder Safttüten. 
Bitte auf keinen Fall in die Sammelbehälter werfen: 
• Deckel mit mehr als 4 cm Durchmesser
• Metallschraubverschlüsse
• Kronkorken
• andere Fremdstoffe
Die Vermischung mit Fremdstoffen führt zu einer Schmälerung des Erlöses für den Verein und im schlechtesten Fall dazu, dass die verwertenden Firmen die Zusammenarbeit mit dem Verein aufkündigen.

500 Deckel
Kunststoffverschlüsse bestehen aus Polyethylen (HDPE) oder Polypropylen (PP) – hochwertige, recyclingfähige Materialien. Ein einzelner Deckel wiegt rund 2 Gramm, 500 Deckel ergeben etwa 1 kg.
Der Erlös für 1 kg Plastikdeckel deckt die Kosten einer Impfung gegen Polio.

29.07.2017 in Arbeitsgemeinschaften

SPD legt Resolution vor: Frauen vor Gewalt schützen

 

Staatsregierung soll dazu verpflichtet werden, Zufluchtsorte und Unterstützungsangebote für alle betroffenen Frauen zu schaffen

23.06.2017 in Europa

EU-Strategie zur Beendigung und Vermeidung des geschlechtsspezifischen Rentengefälles

 

Die Statistik ist alarmierend. In den vergangenen Jahren hat das Pensionsgefälle zwischen Geschlechtern nicht etwa ab- sondern zugenommen. So betrug das Renten- bzw. Pensionsgefälle in der EU im Jahr 2015 in der Altersgruppe der über 65-Jährigen 38,3 Prozent. Für uns Frauen ist das fürwahr kein Grund zum Jubeln. Denn es ist unmöglich, dass Frauen im 21. Jahrhundert immer noch wirtschaftlich von ihren Partnern abhängig sind und in die Falle der Altersarmut gelangen.

Während der Plenartagung in Straßburg hat das Europäische Parlament gefordert diese Herausforderung endlich anzugehen. Das sind gute Nachrichten. Frauen ein längeres Arbeiten anbieten, ihnen kürzere Karrierepausen ermöglichen oder auch die Schaffung von Anreizen für Männer, damit sie den Vaterschafts- und Elternurlaub nutzen, sind einige der vorgeschlagenen Maßnahmen.

Den sozialdemokratischen Abgeordneten ist es somit ein ganz besonderes Anliegen, dass Ungleichheiten, die einer fortschrittlichen und gesunden Gesellschaft  im Widerspruch stehen, schnellstmöglich abgebaut werden. So haben sie den Druck nochmals erhöht, damit die Mitgliedstaaten sich in den kommenden Monaten bewegen und die vorgeschlagenen Maßnahmen auch tatsächlich umsetzen und darüber hinaus auch die Ursachen des Problems betrachten.

Denn allein die Ungleichheiten in den Rentensystemen zu adressieren genügt nicht. Auch die Kernursachen des geschlechterspezifischen Rentengefälles müssen bekämpft werden. Das geschieht durch das Konzipieren von Instrumenten zur Bewertung von Arbeitsplätzen. Auch Unternehmen sollen die Lohngleichheit jährlich überprüfen und die erhobenen Daten veröffentlichen. Denn nur konkrete Maßnahmen können für Lohngleichheit und schlussendlich auch für Rentengleichheit bei Frauen und Männern sorgen.

Den Bericht findet ihr hier:

http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?type=REPORT&reference=A8-2017-0197&language=DE

21.06.2017 in Bundespolitik

Kabinett beschließt Zweiten Gleichstellungsbericht

 

Der Zweite Gleichstellungsbericht besteht aus dem Gutachten der Sachverständigenkommission, der Stellungnahme der Bundesregierung und einer Bilanz des Ersten Gleichstellungsberichts.

Gutachen der Sachverständigenkommission veröffentlicht

Das Gutachten zum Zweiten Gleichstellungsbericht ist am 7. März 2017 erschienen. Sie können es hier herunterladen (pdf. 1 MB).

Die Themenblätter zum Gutachten erhalten sie hier.