Herzlich Willkommen

Die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) ist die Frauenorganisation der SPD. Sie ist eine von neun Arbeitsgemeinschaften in der SPD, die im organisatorischen Aufbau und im Rahmen der politischen Willensbildung der Partei eine besondere Bedeutung haben. Als Arbeitsgemeinschaft der sozialdemokratischen Frauen "AsF" setzen wir uns für die gleichberechtige Teilhabe aller Frauen am gesellschaftlichen Leben ein. Unser Ziel ist eine geschlechtergerechte, demokratische und sozial gerechte Gesellschaft. Die Frauen, die in der AsF mitarbeiten, spiegeln die weibliche Bevölkerung in der Bundesrepublik wider: Es sind junge und alte Frauen, Berufstätige und Familienfrauen, Arbeiterinnen und Lehrerinnen, Schülerinnen und Studentinnen, also Frauen aus verschiedenen Generationen und mit unterschiedlichen Lebenserfahrungen und demzufolge auch unterschiedlichen Auffassungen, die sich in der AsF zusammenfinden. In einem sind sie sich einig: Im Ziel der Gleichstellung von Frauen und Männern in allen Bereichen, und dafür setzen sie sich alle ein. Übrigens: der AsF gehören automatisch alle weiblichen Mitglieder der SPD an. Die Mitgliedschaft in der SPD ist aber nicht Voraussetzung für die Mitarbeit in der AsF. Mitmachen kann jede, egal ob sie der SPD angehört oder nicht.
 

 

23.06.2017 in Europa

EU-Strategie zur Beendigung und Vermeidung des geschlechtsspezifischen Rentengefälles

 

Die Statistik ist alarmierend. In den vergangenen Jahren hat das Pensionsgefälle zwischen Geschlechtern nicht etwa ab- sondern zugenommen. So betrug das Renten- bzw. Pensionsgefälle in der EU im Jahr 2015 in der Altersgruppe der über 65-Jährigen 38,3 Prozent. Für uns Frauen ist das fürwahr kein Grund zum Jubeln. Denn es ist unmöglich, dass Frauen im 21. Jahrhundert immer noch wirtschaftlich von ihren Partnern abhängig sind und in die Falle der Altersarmut gelangen.

Während der Plenartagung in Straßburg hat das Europäische Parlament gefordert diese Herausforderung endlich anzugehen. Das sind gute Nachrichten. Frauen ein längeres Arbeiten anbieten, ihnen kürzere Karrierepausen ermöglichen oder auch die Schaffung von Anreizen für Männer, damit sie den Vaterschafts- und Elternurlaub nutzen, sind einige der vorgeschlagenen Maßnahmen.

Den sozialdemokratischen Abgeordneten ist es somit ein ganz besonderes Anliegen, dass Ungleichheiten, die einer fortschrittlichen und gesunden Gesellschaft  im Widerspruch stehen, schnellstmöglich abgebaut werden. So haben sie den Druck nochmals erhöht, damit die Mitgliedstaaten sich in den kommenden Monaten bewegen und die vorgeschlagenen Maßnahmen auch tatsächlich umsetzen und darüber hinaus auch die Ursachen des Problems betrachten.

Denn allein die Ungleichheiten in den Rentensystemen zu adressieren genügt nicht. Auch die Kernursachen des geschlechterspezifischen Rentengefälles müssen bekämpft werden. Das geschieht durch das Konzipieren von Instrumenten zur Bewertung von Arbeitsplätzen. Auch Unternehmen sollen die Lohngleichheit jährlich überprüfen und die erhobenen Daten veröffentlichen. Denn nur konkrete Maßnahmen können für Lohngleichheit und schlussendlich auch für Rentengleichheit bei Frauen und Männern sorgen.

Den Bericht findet ihr hier:

http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?type=REPORT&reference=A8-2017-0197&language=DE

21.06.2017 in Bundespolitik

Kabinett beschließt Zweiten Gleichstellungsbericht

 

Der Zweite Gleichstellungsbericht besteht aus dem Gutachten der Sachverständigenkommission, der Stellungnahme der Bundesregierung und einer Bilanz des Ersten Gleichstellungsberichts.

Gutachen der Sachverständigenkommission veröffentlicht

Das Gutachten zum Zweiten Gleichstellungsbericht ist am 7. März 2017 erschienen. Sie können es hier herunterladen (pdf. 1 MB).

Die Themenblätter zum Gutachten erhalten sie hier.

12.06.2017 in Allgemein

#PinkFirst kämpft für Frauenrechte

 

Die vergangenen Monate haben deutlich gemacht, dass nichts von dem, was wir bisher erreicht haben, selbstverständlich ist. Wir erleben, wie schnell Frieden, Freiheit und Gleichberechtigung in Gefahr geraten. Wir unterstützen #PinkFirst – eine Aktion für die Rechte der Frauen. ​

02.06.2017 in Allgemein

Deutschland engagiert im Schutz von Frauen vor Gewalt

 

Der Deutsche Bundestag hat am 31. Mai (Mittwoch) den Gesetzentwurf zum Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt, die so genannte „Istanbul-Konvention“, in zweiter und dritter Lesung beschlossen.

Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig: „Gewalt gegen Mädchen und Frauen muss konsequent bekämpft werden. Die Istanbul-Konvention fordert unter anderem, den Grundsatz ´Nein heißt Nein´ im nationalen Gesetz festzuschreiben. Das sollte selbstverständlich sein, doch unser Sexualstrafrecht war hier nicht eindeutig. Für die Schließung dieser Schutzlücke haben wir lange gekämpft. Dass wir nun endlich die Istanbul-Konvention ratifizieren können, ist mehr als ein politischer Erfolg, es ist eine echte Verbesserung für die Frauen in unserem Land. Es macht deutlich, dass es unser Anspruch ist, Frauen vor Gewalt zu schützen. Immer und überall.“

02.06.2017 in Allgemein

Petition: #50Prozent Frauen in den Parlamenten

 

Demokratie braucht mehr Frauen!

Wir sind mehr als die Hälfte der Bevölkerung, ganze 52%. Wir sind mehr als die Hälfte der Wahlberechtigten, stolze 51%.

Logische Konsequenz: Anteil der Frauen in allen Parlamenten gemäß ihrem Bevölkerungsanteil, in der Kommune, in den Ländern, im Bundestag und im Europaparlament.