Rottendorf

Neuer AsF Vorstand in Rottendorf

Vorsitzende:
Andrea Martin, e-mail: martin-rottendorf@t-online.de

Einstimmig wurde der neue Vorstand mit Andrea Martin und Petra Hauck gewählt. Um über ausreichend finanzielle Mittel für das soziale Engagement in Rottendorf zu verfügen, hat die AsF eine Vielzahl von Aktionen geplant.

Erster Höhepunkt in diesem Jahr ist der Hallenflohmarkt in der Erasmus-Neustetter-Halle in Rottendorf am Sonntag, 7. März.

Von 10 bis 14 Uhr wechseln große und kleine Schätze ihren Besitzer und es darf gefeilscht und gehandelt werden. Außerdem gibt es ein Kuchenbuffet und Mittagessen.

 

Vorsitzende:
Andrea Martin, e-mail: martin-rottendorf@t-online.de

Mit einem Festabend feierte die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) Rottendorf ihr 30-jähriges Jubiläum. Die Vergangenheit der AsF Revue passieren ließ die Ehrenvorsitzende Antje Fehn. Schon der Start sei gelungen gewesen. Auf der Gründungsversammlung im Januar 1979 konnten 17 Frauen für die Mitarbeit in der AsF gewonnen werden. „Seitdem haben wir viel für Rottendorf erreicht“, so Fehn. Die Probleme der Frauen in Beruf und Alltag, der Familien und der sozial Schwächeren seien Schwerpunkte der Arbeit gewesen.

Zahlreiche Aktivitäten gingen auf das Konto der AsF. Neben der Organisation von verschiedenen Informationsveranstaltungen (unter anderem zum Thema Gentechnik, Grundsicherung, Gesundheitsfond) habe man sich erfolgreich für bessere Öffnungszeiten und Mittagsbetreuung im Kindergarten eingesetzt. Fehn erinnerte auch an den Bau des Kinderspielplatzes „Südlich der B8“, etliche Kinder- und Spielzeugmärkte, Kleidermärkte und Kinderfeste.
Ungleichheit

An das Wahlrecht der Frauen, dass 1918 durch die SPD eingeführt wurde, erinnerte die Abgeordnete des Bayerischen Landtages, Sabine Dittmar, die als ein Ehrengast aus Maßbach nach Rottendorf gekommen war. Außerdem verwies sie auf das „Gesetz über die Gleichberechtigung von Mann und Frau“, das 1957 vom Deutschen Bundestag verabschiedet wurde. „Seit diesen Ereignissen ist viel geschehen“, so Dittmar. Aber es sei immer noch ein Widerspruch zwischen „gefühlter Gleichberechtigung", also dem, was jungen Frauen heute möglich zu sein scheint, und den strukturellen Rahmenbedingungen. Am deutlichsten zeige sich dieser in der nach wie vor herrschenden Positions- und Entgeltungleichheit auf dem Arbeitsmarkt: Trotz besserer Schulabschlüsse verdienen Frauen in Deutschland immer noch etwa 22 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen.

Zum Jubiläum erhielten die AsF-Mitglieder eine Rose und eine Torte vom SPD-Ortsverein, die dessen Vorsitzender Detlef Wolf überreichte.
(Mainpost)