Merkel, Schröder und von der Leyen können Frauenquote nicht stoppen

Veröffentlicht am 06.03.2013 in Arbeitsgemeinschaften

AsF Unterfranken empört über Bundesregierung

„Das ist eine schallende Ohrfeige für uns Frauen“, sagt die Vorsitzende der AsF Unterfranken Ursula Kirmeier. Die AsF-Unterfranken habe den Vorschlag von Viviane Reding zur Einführung einer Frauenführungsquote als einen richtigen Schritt begrüßt. „Lang und zäh waren die Verhandlungen auf europäischer Ebene. Lange haben die SPD-Europaabgeordneten, unter anderem Kerstin Westphal, dafür gekämpft“, so Kirmeier. Jetzt versucht die schwarz-gelbe Bundesregierung auf der Zielgerade diesen wichtigen Fortschritt für die Frauen zu stoppen.

„Das darf und wird der Bundesregierung nicht gelingen“, so Ursula Kirmeier, die auch stellvertretende Landesvorsitzende der AsF ist, weiter. Deutschland ist bei der Frauenpolitik Schlusslicht in Europa. In Deutschland liegt die Lohndifferenz zwischen Männern und Frauen bei 22 Prozent, in Bayern sogar bei 26 Prozent. Der Frauenanteil in Aufsichtsräten liegt gerade einmal bei 12,7 Prozent und in den Vorständen sogar nur bei 3,4 Prozent. „Das ist ungerecht, das ist ein Skandal“, erklärt Ursula Kirmeier.

Es ist unverschämt in Sonntagsreden von mehr Gleichstellung zu sprechen („Erst am 1. März hat Kristina Schröder im Bundestag eine Plenarrede zum 102. Internationalen Frauentag gehalten) und kaum sind die letzten Worte verklungen geben uns Schröder, von der Leyen und Merkel eine schallende Ohrfeige. Dieses unglaubliche Fehlverhalten ist für die Frauen in Deutschland nicht akzeptabel! “ Für die AsF Unterfranken ist dieses Verhalten ein deutlicher Beleg für die überholte, antiquierte und frauenfeindliche Politik der Union, die am realen Leben vorbei geht. „Wer sich so verhält, gehört abgewählt, und das werden die Frauen am 15. September in Bayern und am 22. September in Deutschland auch tun.“, fordert Kirmeier abschließend.