Herzlich Willkommen

Die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) ist die Frauenorganisation der SPD. Sie ist eine von neun Arbeitsgemeinschaften in der SPD, die im organisatorischen Aufbau und im Rahmen der politischen Willensbildung der Partei eine besondere Bedeutung haben. Als Arbeitsgemeinschaft der sozialdemokratischen Frauen "AsF" setzen wir uns für die gleichberechtige Teilhabe aller Frauen am gesellschaftlichen Leben ein. Unser Ziel ist eine geschlechtergerechte, demokratische und sozial gerechte Gesellschaft. Die Frauen, die in der AsF mitarbeiten, spiegeln die weibliche Bevölkerung in der Bundesrepublik wider: Es sind junge und alte Frauen, Berufstätige und Familienfrauen, Arbeiterinnen und Lehrerinnen, Schülerinnen und Studentinnen, also Frauen aus verschiedenen Generationen und mit unterschiedlichen Lebenserfahrungen und demzufolge auch unterschiedlichen Auffassungen, die sich in der AsF zusammenfinden. In einem sind sie sich einig: Im Ziel der Gleichstellung von Frauen und Männern in allen Bereichen, und dafür setzen sie sich alle ein. Übrigens: der AsF gehören automatisch alle weiblichen Mitglieder der SPD an. Die Mitgliedschaft in der SPD ist aber nicht Voraussetzung für die Mitarbeit in der AsF. Mitmachen kann jede, egal ob sie der SPD angehört oder nicht.
 

 

31.08.2018 in Allgemein

Wie die Frauenquote der SPD das Land veränderte

 

Am 30. August 1988 votierte die SPD nach jahrzehntelanger Auseinandersetzung für die Frauenquote. Nicht alle Sozialdemokratinnen waren damals begeistert. Doch heute sagen die meisten: Die 40-Prozent-Quote für Frauen und Männer hat sich bewährt.

Beim Blick zurück auf 30 Jahre Frauenquote bei der SPD sagt Herta Däubler-Gmelin: „Vor der Quote haben die Männer immer gesagt, leider, leider haben wir keine Frauen, die bereit sind, zu kandidieren. Das änderte sich dann ganz schnell. Vor allem in die lokalen Parlamente zogen die Frauen ein und sorgten dafür, dass der Alltag der Familien besser wurde, durch andere Kindergarten-Öffnungszeiten, durch Busverbindungen, die besser angepasst waren an Schul- und Arbeitszeiten.“ Die spätere Bundesjustizministerin wurde auf diesem denkwürdigen „Quoten- Parteitag“ am 30. August 1988 in Münster zur ersten weiblichen stellvertretenden Parteivorsitzenden gewählt.

02.08.2018 in Allgemein

Was ist meine Arbeit wert?

 

Fair ist, wenn Gleiches gleich bewertet wird – das gilt auch und vor allem für die Entlohnung von Arbeit. „WERTsache Arbeit“ lautet das Motto für die Kampagne zum nächsten Equal Pay Day am 18. März 2019. Der offizielle Startschuss fällt am 14. November mit dem Auftaktforum im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. – Seien Sie dabei und diskutieren Sie mit: Wie wirkt sich die Bewertung von Arbeit in frauen- und männertypischen Berufen auf den Gender Pay Gap aus? Und wie kann die Aufwertung weiblicher Erwerbsarbeit gelingen?

Frauenarbeit ist in Deutschland noch immer weniger wert – das ist kein Novum. Eine überzeugende Ursachenanalyse gab es bisher nicht – diese liefert die Comparable Worth-Studie nun erstmals schwarz auf weiß: Die Arbeitsvergleichs-Studie hat einen Index entwickelt, mit dem die beruflichen Anforderungen von Frauen und Männern geschlechtsneutral verglichen werden können. Sie kommt zu dem Schluss: Die unterschiedliche Bewertung von Arbeit in frauen- und männertypischen Berufen hat einen großen Effekt auf die Lohnlücke – und er ist größer als bisher angenommen.

Dass uns diese Erkenntnis herausfordern wird, unser Verständnis von Männer- und Frauenberufen neu zu definieren, weiß auch Jutta Allmendinger. Um das zu zeigen, ist die bekannteste Soziologin Deutschlands einen Tag lang unter die Müllmänner gegangen. – Ihre Überzeugung: „Mehr Frauen in der Müllabfuhr würden viel dazu beitragen, das Vorurteil abzubauen, Frauen und Technik könne nicht funktionieren.“

Ihre Botschaft ist eindeutig: Männerjobs sind auch Frauenjobs und Frauenjobs können Männerjobs sein – wenn sie denn neu bewertet, Frauen nicht an den Kriterien von „Männerberufen“ und Männer nicht an denen von „Frauenberufen“ gemessen werden. „Also müssen sich die Maßstäbe ändern“, resümiert Susanne Klingner in der aktuellen Plan W Podcast-Folge „Frauen im Beruf“. – Diesem Fazit können wir uns nur anschließen.

Packen wir es also an und setzen gemeinsam neue Maßstäbe im nächsten Kampagnenjahr!


 

03.07.2018 in Arbeitsgemeinschaften

Maria Noichl neue AsF-Bundesvorsitzende

 

Was für ein tolles Ergebnis - mit fantastischen 96,9% wurde die Europaabgeordnete aus Oberbayern auf der AsF-Bundeskonferenz am 29. Juni zur neuen Bundesvorsitzenden der AsF gewählt. Liebe Maria, wir gratulieren dir zur diesem tollen Ergebnis!

Die bisherige AsF-Vorsitzende, die saarländische Bundestagsabgeordnete Elke Ferner, kämpfte 14 Jahre an der Spitze der SPD-Frauen für Gleichberechtigung. Für die diesjährigen Neuwahlen des Bundesvorstands war Elke nicht mehr angetreten. Wir danken ihr für ihr stetes Engagement für Frauen und die Förderung der Gleichstellung in unserer Partei und in der Gesellschaft. Die neue AsF-Bundesvorsitzende Maria Noichl ist der AsF-Bayern bestens vertraut, denn sie bringt sich in den Landesvorstand seit Jahren aktiv mit ein.

Maria Noichl ist seit 2014 Mitglied des Europäischen Parlaments. Dort ist sie Mitglied des Ausschusses für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung, des Ausschusses für die Rechte der Frau und die Gleichstellung der Geschlechter sowie stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Entwicklung.

10.06.2018 in Allgemein

„Wir wären alle nicht so!“ - Presseerklärung des Bündnis Internationaler Frauentag

 

Was unsere Gesellschaft den 68er-Frauen verdankt

Spannende Zeitreise am Internationalen Frauentag auf der Frankenwarte

Das Datum „50 Jahre nach 1968“ bietet Anlass, die Bewegung aus heutiger Sicht zu bewerten. Für Alexander Dobrindt (CSU) ist es Zeit für eine „bürgerlich konservative Wende“ und wie die AfD denkt, drückt der Spruch vom „links-rot-.grün verseuchten 68er Deutschland“ aus, den Jörg Meuthen prägte.

Eine ganz andere Perspektive verfolgte das Würzburger Frauenbündnis mit der diesjährigen Veranstaltung am Internationalen Frauentag: Was bewegte eigentlich die 68er-Frauen? Und warum wirkt die 68er-Erzählung so, als hätte es nur Männer gegeben? „Mit Schrecken habe ich noch die damalige Gewalt in Erinnerung. Doch wir Frauen wollten etwas verändern, wir spürten eine unglaubliche Kraft, wir wären nicht so, wenn es diese Zeit nicht gegeben hätte“ so der Rückblick einer Würzburgerin, die damals in Erlangen lebte. Referentin Ruth E. Westerwelle aus Berlin recherchierte viele Jahre und suchte nach den Frauen, die auf Fotos von damals zu sehen sind. Ein langer, nicht einfacher Weg.

04.05.2018 in Arbeitsgemeinschaften

Vertreterinnen der AsF und MdL Volkmar Halbleib informieren sich bei der Verkehrspolizeiinspektion Biebelried

 

Familienfreundliche Arbeitszeiten trotz vieler Herausforderungen

Familiengerechte Arbeitszeiten und große Flexibilität beim Anpassen der Dienstpläne an individuelle Bedürfnisse – dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausgerechnet bei der Polizei ohne große Umstände möglich ist, damit hatten die SPD-Besuchergruppe bei der Verkehrspolizeiinspektion Biebelried in Dettelbach nicht gerechnet. Willmut Hornung, seit Januar neuer Dienststellenleiter, empfing den Landtagsabgeordneten Volkmar Halbleib und die Mitglieder verschiedener SPD-Arbeitsgemeinschaften zum Antrittsbesuch. Nach einer kurzen Besichtigung des Geländes informierten sich die Sozialdemokraten bei Hornung über die Personalsituation und andere aktuelle Herausforderungen bei der Verkehrspolizei.

Veranstaltungstipps

01.11.2018 - 04.11.2018
SPD Herbstfahrt 2018 nach Amsterdam

Ochsenfurt

11.11.2018, 15:00 Uhr - 00:00 Uhr
Stadtführung Spurensuche

Würzburg Domvorplatz
Stadtführung zum Frauenwahlrecht

18.11.2018 - 18.11.2018
Hallenflohmarkt der ASF von SPD Rottendorf


22.11.2018 - 22.11.2018
Länderabend China: Politik, Kultur und Kulinarisches

Frankenwarte

22.11.2018, 18:00 Uhr - 22.11.2018
37. Länderabend China: Politik, Kultur und Kulinarisches

Akademie Frankenwarte
   

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