13.07.2010 in Allgemein

Froh zu sein bedarf es wenig?

 

Die Süddeutsche Zeitung behauptet unter Berufung auf Studien des DIW Berlin, der Universität Bielefeld und der Universität Konstanz,
Frauen würden meinen, dass ihnen "gerechterweise ein geringeres
Bruttoeinkommen zusteht als Männern" (Überschrift: "Froh zu sein
bedarf es wenig" vom 6.7.2010).

13.07.2010 in Allgemein

Gläserne Decke aus Panzerglas

 

Führen und Entscheiden sind Männersache. Jedenfalls gewinnt man diesen Eindruck, wenn man ins deutsche Topmanagement und die Zusammensetzung in den Aufsichtsräten schaut. Gegen den „male-stream“ hilft nur eine Quote. Norwegen hat es vorgemacht.

02.07.2010 in Allgemein

Kommunen und Stadträte: Frauenanteil in politischen Spitzenpositionen sinkt

 

Würzburg liegt im Genderranking deutscher Großstädte 2010 auf Platz 44

Nach einem Superwahljahr 2009, in dem nahezu in allen deutschen Großstädten die Karten neu gemischt wurden, liegt die Frage auf der Hand, ob sich im Vergleich zum ersten Genderranking 2008 der Frauenanteil in der Kommunalpolitik verändert hat. Während in Ländern wie Norwegen dieser Vergleich schon eine lange Tradition hat, um einen Wettbewerb zwischen den Kommunen zur stärkeren Berücksichtigung von Fraueninteressen zu initiieren, gibt es in Deutschland hierzu noch keine Vorbilder. Im Gegenteil: In den offiziellen Genderberichten der Bundesregierung kommt die kommunale Ebene kaum vor und eine flächendeckende Erfassung von Frauen in kommunalpolitischen Führungspositionen steht immer noch aus. Die FernUniversität hat im Auftrag der Heinrich-Böll-Stiftung die Internetseiten der Großstädte erfasst, statistisch ausgewertet und fehlende Daten durch Vor-Ort-Recherchen ergänzt.

23.06.2010 in Arbeitsgemeinschaften

Vor 20 Jahren...

 

23.06.1990: Zusammenschluss der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) der Bundesrepublik und der ASF der DDR in Hannover
„In Zukunft nur noch gemeinsam“: Unter diesem Motto schlossen sich die ASF in West und Ost am 23. Juni 1990 in Hannover zusammen. Damit war die Arbeitsgemeinschaft die erste SPD-Parteigliederung, die vor der entgültigen Vereinigung von der SPD in der Bundesrepublik mit der SPD (vorher: SDP) in der DDR Ende September 1990 fusionierte. Die ASF in der DDR hatte sich bereits am 10. Februar 1990 auf einer Versammlung der weiblichen Delegierten zur Vorbereitung des bevorstehenden Parteitags der SPD in der DDR in der Französischen Friedrichsstadtkirche von Berlin gegründet; ihre Vorsitzende wurde Eva Kunz. Unterstützt wurde die Gründung zu diesem Zeitpunkt von der Vorsitzenden der ASF in der Bundesrepublik, Inge Wettig-Danielmeier, und der stellvertretenden SPD-Bundesvorsitzenden, Herta Däubler-Gmelin.

15.06.2010 in Bundespolitik

Quote für Frauen in Aufsichtsräten – Frauenministerin Schröder bewegt sich nur scheinbar

 

Zu der aktuellen Debatte um die Einführung einer gesetzlichen Frauenquote für Aufsichtsräte erklärt die Sprecherin der Arbeitsgruppe Gleichstellungspolitik der SPD-Bundestagsfraktion Christel Humme:
Norwegen hat eine gesetzlich festgelegte Quote von 40 Prozent. Die Niederlande und Belgien wollen eine 30 Prozent-Quote einführen. Die Telekom hat erkannt, dass Frauenförderung allein die gläserne Decke nicht durchbrechen kann und hält Quoten für das beste Instrument etwas zu verändern. Sie will die 30 Prozentmarke bis 2015 erreichen.