06.09.2010 in Allgemein

Reiche Frauen leben länger

 

Zahlreiche Studien hatten in der Vergangenheit einen Zusammenhang zwischen Lebenserwartung und Einkommen festgestellt – meist allerdings nur bei Männern. „Für Frauen ist dieser Effekt sehr viel schwieriger festzustellen“, erklärt Wirtschaftsforscher Friedrich Breyer. „Bei der klassischen Rollenverteilung zwischen Mann und Frau ist es oft ziemlich schwer, zwischen dem Arbeitseinkommen der Frau und dem Haushaltseinkommen zu trennen.“ Bei Männern sei dagegen das Haushaltseinkommen oft mit dem eigenen Einkommen identisch.

11.08.2010 in Europa

EU-Rechtvorschrift über Mutterschutz für Selbstständige in Kraft getreten

 

Mit der neuen EU-Richtlinie, die am 4.8. in Kraft trat, werden selbstständig Erwerbstätige und deren Partner sozial besser abgesichert; so wird erstmals ein Anspruch auf Mutterschaftsurlaub festgeschrieben. Durch die Richtlinie über selbstständig Erwerbstätige und mitarbeitende Ehepartner (Richtlinie 2010/41/EU) wird die bisherige Regelung (Richtlinie 86/613/EWG) aufgehoben und ersetzt, der soziale Schutz von Millionen von Frauen auf dem Arbeitsmarkt verbessert und die Position von Frauen als Unternehmerinnen gestärkt. Derzeit ist nur jeder dritte Unternehmer eine Frau.

04.08.2010 in Arbeitsgemeinschaften

Besuch bei der Frauenbeauftragten der Uni Würzburg

 

Gleichstellung in Forschung und Wissenschaft scheitert an Geldmangel

Zwar machen heute durchschnittlich mehr Frauen Abitur als Männer und beginnen ein Studium, jedoch verringert sich der Frauenanteil auf jeder Stufe der wissenschaftlichen Karriereleiter.
Die Landkreis-AsF besuchte deshalb die Frauenbeauftragte der Universität Würzburg Frau Kaiser, um sich über die Möglichkeiten von Studentinnen und Angestellten den Beruf, Studium und Familie unter einen Hut zu bringen zu informieren. Ausserdem war das Thema Karrierechancen für Akademikerinnen ein Thema.

29.07.2010 in Allgemein

Frauen sorgen fürs Geld - und die Familie

 

In Ost- wie Westdeutschland übernehmen immer mehr Frauen die finanzielle Verantwortung für die Familie. Ein Rollentausch der Geschlechter ist damit in der Regel nicht verbunden. Die beiden Wissenschaftlerinnen Ute Klammer, Professorin an der Universität Duisburg-Essen, und WSI-Forscherin Christina Klenner haben zusammen mit ihren Mitarbeiterinnen untersucht, wie Frauen in eine solche Rolle kommen, wie sie diese erleben - und ob sich dadurch ihr Arbeitspensum in Haushalt und Familie reduziert.

26.07.2010 in Allgemein

Frauenboom in den Medien – eine Illusion!

 

Auch wenn immer mehr weibliche Gesichter als Ansagerinnen und Moderatorin-nen auf der „Mattscheibe“ vertreten sind, entspricht dies nicht den tatsächlichen Einflussverhältnissen von Frauen in der Medienbranche. So waren im Jahr 2005 im journalistischen Bereich nur 28 Prozent der Ressortleitungen und nur 22 Prozent der Chefredaktionen weiblich besetzt. Und dies obwohl 50 Prozent der Volontäre und knapp 40 Prozent der Beschäftigten in den Redaktionen Frauen sind.