17.03.2017 in Landespolitik
SPD-Frauenpolitikerinnen Strohmayr und Müller beklagen mangelnde Durchsetzung von Entgeltgleichheit
Die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern ist immer noch zu groß. Die frauenpolitischen Sprecherinnen der SPD-Landtagsfraktion, Dr. Simone Strohmayr und Ruth Müller fordern deshalb mehr Anstrengungen zur Angleichung der Gehälter. So verdienen in Bayern Frauen immer noch circa 25 Prozent weniger als Männer. „Der Unterschied beträgt zum Beispiel bei Ingenieurinnen 1.327 Euro im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen. Dieses Minus findet sich nicht nur auf dem Lohnzettel, sondern auch in der Rente wieder. Und das, obwohl gleicher Lohn für gleiche Arbeit geltendes Recht in Deutschland ist – Gleichstellung von Frauen und Männern ist immerhin seit mehr als 60 Jahren im Grundgesetz verankert, das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz und die EU-Charta schreiben gleiche Entlohnung vor“, erklärt Strohmayr, die auch stellvertretende Fraktionsvorsitzende ist.
08.03.2017 in Europa
Die Gleichberechtigung von Männern und Frauen ist eine tragende Säule unseres deutschen Grundgesetzes, dort steht sie gleich am Anfang, im dritten Artikel. Auch in der europäischen Grundrechtecharta ist die geschlechtliche Gleichberechtigung an prominenter Stelle verankert. Dennoch bekommen Frauen in Deutschland immer noch niedrigere Löhne und Pensionen, haben weniger häufig Topjobs, sind in der Politik weniger vertreten, und wenden unentgeltlich mehr Zeit für Familie und Haushalt auf als Männer.
„Es ist unglaublich“, so Kerstin Westphal, „dass wir als SozialdemokratInnen am Internationalen Frauentag noch immer auf die Tatsache hinweisen müssen, dass der Lohnunterschied zwischen Mann und Frau für gleiche berufliche Tätigkeiten im Schnitt 21 Prozent beträgt. Noch schlimmer sind aber die veralteten Rollenmodelle Rechtskonservativer und Populisten, sie sind offensichtlich noch nicht im 21. Jahrhundert angekommen.“ Im Europäischen Parlament äußerte erst kürzlich ein polnischer Abgeordneter allen Ernstes, Frauen müssten aufgrund verminderten Intelligenz weniger verdienen.
„Solche Menschen haben in demokratischen Parlamenten nichts verloren! Und es gilt für die Zukunft weiterhin dafür zu kämpfen, dass sozialdemokratische Mehrheiten die Geschlechtergerechtigkeit voranbringen“, unterstreicht Westphal.
06.03.2017 in Landespolitik
Anlässlich des Frauentages am 8. März fordern der SPD-Landtagsabgeordnete Volkmar Halbleib und die Vizepräsidentin des Bezirkstages Unterfranken Eva Maria Linsenbreder (SPD) den Freistaat Bayern und die unterfränkischen Städte und Landkreise auf, endlich für eine ausreichende Finanzierung der Frauenhäuser in Unterfranken zu sorgen.

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