06.09.2010 in Allgemein

Alleinerziehende in Deutschland

 
Rike / pixelio.de

Im Jahr 2009 war fast jede fünfte Familie mit minderjährigen Kindern alleinerziehend. Die Tendenz ist steigend, von 1,3 Millionen Alleinerziehenden im Jahr 1996 auf 1,6 Millionen im Jahr 2009. Unterschiede bestehen besonders zwischen Ost- und Westdeutschland. In den neuen Ländern ist der Anteil der Alleinerziehenden mit 27% deutlich höher als im Westen, wo er nur 17% beträgt. Die überwiegende Mehrheit der Alleinerziehenden ist weiblich. Der Frauenanteil lag 2009 bei 90%.

06.09.2010 in Allgemein

Reiche Frauen leben länger

 

Zahlreiche Studien hatten in der Vergangenheit einen Zusammenhang zwischen Lebenserwartung und Einkommen festgestellt – meist allerdings nur bei Männern. „Für Frauen ist dieser Effekt sehr viel schwieriger festzustellen“, erklärt Wirtschaftsforscher Friedrich Breyer. „Bei der klassischen Rollenverteilung zwischen Mann und Frau ist es oft ziemlich schwer, zwischen dem Arbeitseinkommen der Frau und dem Haushaltseinkommen zu trennen.“ Bei Männern sei dagegen das Haushaltseinkommen oft mit dem eigenen Einkommen identisch.

29.07.2010 in Allgemein

Frauen sorgen fürs Geld - und die Familie

 

In Ost- wie Westdeutschland übernehmen immer mehr Frauen die finanzielle Verantwortung für die Familie. Ein Rollentausch der Geschlechter ist damit in der Regel nicht verbunden. Die beiden Wissenschaftlerinnen Ute Klammer, Professorin an der Universität Duisburg-Essen, und WSI-Forscherin Christina Klenner haben zusammen mit ihren Mitarbeiterinnen untersucht, wie Frauen in eine solche Rolle kommen, wie sie diese erleben - und ob sich dadurch ihr Arbeitspensum in Haushalt und Familie reduziert.

26.07.2010 in Allgemein

Frauenboom in den Medien – eine Illusion!

 

Auch wenn immer mehr weibliche Gesichter als Ansagerinnen und Moderatorin-nen auf der „Mattscheibe“ vertreten sind, entspricht dies nicht den tatsächlichen Einflussverhältnissen von Frauen in der Medienbranche. So waren im Jahr 2005 im journalistischen Bereich nur 28 Prozent der Ressortleitungen und nur 22 Prozent der Chefredaktionen weiblich besetzt. Und dies obwohl 50 Prozent der Volontäre und knapp 40 Prozent der Beschäftigten in den Redaktionen Frauen sind.

13.07.2010 in Allgemein

Froh zu sein bedarf es wenig?

 

Die Süddeutsche Zeitung behauptet unter Berufung auf Studien des DIW Berlin, der Universität Bielefeld und der Universität Konstanz,
Frauen würden meinen, dass ihnen "gerechterweise ein geringeres
Bruttoeinkommen zusteht als Männern" (Überschrift: "Froh zu sein
bedarf es wenig" vom 6.7.2010).