29.07.2020 in Allgemein

Polen und die Türkei wenden sich von der Istanbul Konvention ab

 

Die Regierung Polens macht weiterhin ernst mit der Einschränkung von Frauenrechten. Am Wochenende hat sie angekündigt, sich aus der vor Jahren ratifizierten Istanbul Konvention herauszuziehen - und damit aus dem umfassenden Kampf gegen Gewalt gegen Frauen. Wir stehen ganz klar an der Seite der Frauen in Polen, wie leider schon so oft in den vergangenen Jahren. Ihre Rechte stehen mittlerweile permanent unter Beschuss. Bisher war es vor allem ihr Recht auf Selbstbestimmung. Nun ist es auch ihr Recht auf ein Leben frei von Gewalt.

https://www.zeit.de/politik/ausland/2020-07/istanbul-konvention-polen-austritt-abkommen-frauenrechte-europarat

29.07.2020 in Allgemein

Sichere und individualisierte Gesundheitsversorgung für Kinder und Jugendliche

 

Dafür machen wir uns stark:

  • - Sofort 13 Prozent der Mittel des Zukunftsprogramm Krankenhäuser für Kinderkliniken: Ein Wumms für Kindergesundheit!
  • - Verlässliche Finanzierung für innovative Strukturen der stationären und ambulanten Versorgung
  • - Eigene Finanzierungsgrundlagen für Kinderkliniken außerhalb des DRG-Systems
  • - Reform der Fallpauschalen auch für niedergelassene Kinderärztinnen und -ärzte
  • - Anreize und eigene Ausbildungselemente für Kinderärzt*innen und Kinderpsychiater*innen g Sichere Medikamente für die besonderen Bedarfe von Kindern und Jugendlichen
  • - Erschließung der Möglichkeiten der Telemedizin für die Kinder- und Jugendmedizin
  • - Aufbau eines Kompetenznetzes für Forschung und Kooperation im Bereich Kindergesundheit                                                                                               

  Unsere Gesundheit und die der Menschen, die uns nahestehen, ist unser höchstes Gut – das hat uns die Corona-Pandemie vor Augen geführt. Eine hochwertige Gesundheitsversorgung für alle ist insofern eine zentrale Aufgabe der öffentlichen Daseinsvorsorge und Grundlage für gleichwertige Lebenschancen in allen Regionen in Deutschland. Für das gesunde Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen ist es insbesondere wichtig, dass Eltern bei gesundheitlichen Fragen und Problemen ihrer Kinder auf kompetente und gut ausgestattete kinder- und jugendärztliche und – psychiatrische Praxen, auf Kinder- und Jugendkliniken und Sozial-Pädiatrische Zentren (SPZ) vertrauen können. Von Geburt an können sich gesundheitliche Probleme aufgrund von Armut häufen. Letztlich beeinflusst die soziale Herkunft die gesundheitliche Lage von Kindern und Jugendlichen mehr als bei Erwachsenen. Insbesondere Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien und ihre Eltern sind deshalb auf einen niederschwelligen Zugang zu einer guten medizinischen Versorgung und Behandlungsbegleitung angewiesen.

03.03.2019 in Allgemein

5 Millionen für Studie – Steuergelder für einen Männergesundheitsminister Spahn

 

Bundesgesundheitsminister Spahn hat in dieser Woche ein weiteres Mal eine Studie in Aussicht gestellt, die sich mit den negativen seelischen Folgen der Schwangerschaftsabbrüche auseinandersetzen soll. Zeitgleich hat er auch das dafür vom Gesundheitsministerium aufzuwendende Budget von 5 Millionen Euro bestätigt.

Dass er mit dieser Studie der Argumentation der sogenannten Lebensschützer auf dem Leim geht, scheint Minister Spahn nicht zu stören. Oder treibt es ihn am Ende vielleicht sogar an?

02.03.2019 in Allgemein

Grundrente erkennt die Lebensleistung von Frauen an

 

Die Arbeitsgemeinschaft der SPD-Frauen schickt einen großen Dank an Hubertus Heil für seinen Vorschlag zur Grundrente. Mit ihr wird die Lebensleistung von Frauen endlich anerkannt und Frauen werden besser vor Altersarmut geschützt.

Mindestens 35 Jahre Beitragszeit soll die Voraussetzung sein, um die sogenannte Grundrente zu erhalten. Dazu sollen nicht nur die Zeiten der Erwerbstätigkeit außer Haus, sondern auch bis zu zehn Jahre Erziehungszeit pro Kind sowie Zeiten der Pflege, zählen. Damit erkennt die Gesellschaft die wichtige gesellschaftliche Leistung von Millionen von Frauen an, und mindert die dadurch entstandenen Nachteile in der eigenständigen Altersversorgung von Frauen.