Allgemein
17.09.2016 in Allgemein
„Männer und Frauen sind gleichberechtigt“
Art. 3(2) Grundgesetz
Ohne die Sozialdemokratin Elisabeth Selbert stünde dieser Satz nicht im Grundgesetz.
Die meisten Verfassungsväter wollten Frauen zwar wieder wie in der Weimarer Verfassung grundsätzlich die gleichen politischen Rechte wie Männern gewähren, mehr aber auch nicht. Elisabeth Selbert hingegen forderte, man müsse endlich über Weimar hinausgehen und Frauen Gleichberechtigung auf allen Gebieten zugestehen - für die konservative Mehrheit im Parlamentarischen Rat völlig unvorstellbar.
16.08.2016 in Allgemein
Frauen beziehen bis zu 60 Prozent weniger Rente als Männer. Obwohl sie mehr leisten – in der Sorge- und Pflegearbeit. Doch in der Rentenversicherung gilt der „Standardrentner“ mit 45 Beitragsjahren und Durchschnittsverdienst als Maß der Dinge. Ist das noch zeitgemäß?
Frauen sind nach wie vor benachteiligt. Im Erwerbsleben, wo sie immer noch nicht die gleichen Erwerbs- und Karrierechancen haben wie gleich qualifizierte Männer, zeigt dies der „gender pay gap“, die Lohnlücke, die derzeit rund 22 Prozent beträgt. In der Nacherwerbsphase ist es der „gender pension gap“, der die Ungleichheit während der Rente dokumentiert. Er besagt, dass in Deutschland Frauen um rund 60 Prozent geringere eigene Alterssicherungseinkommen als Männer beziehen.
13.05.2016 in Allgemein
Unsere Beschlusslage ist klar: Das Sexualstrafrecht weist gravierende Schutzlücken auf. Bereits die letzte ASF-Bundeskonferenz im Juni 2014 hat sich einstimmig dafür ausgesprochen, das Sexualstrafrecht umfassend zu reformieren. Denn ein Nein muss auch ein Nein bedeuten!
28.03.2016 in Allgemein
Die Achtklässlerinnen der St. Ursula Realschule erlebten Unterricht der anderen Art. Zum Equal Pay Day, „Tag der gleichen Bezahlung“, gestalteten Mitglieder des Würzburger Bündnisses, zu denen auch die AsF gehört für den Equal Pay Day eine Unterrichtsstunde. Die Schülerinnen, die gerade Praktika hinter sich hatten, hörten vom „Gender Pay Gap“. Diese Schere in der Bezahlung der Geschlechter bezeichnet die Differenz zwischen dem durchschnittlichen Brutto-Stundenlohn von Frauen und Männern.
19.01.2016 in Allgemein
Die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) verurteilt die Übergriffe gegen Frauen, die in der Silvesternacht stattgefunden haben, aufs Schärfste. Doch wer die Vorfälle von Köln dazu nutze, gegen Ausländer und Flüchtlinge zu hetzen, mache das Grundproblem kleiner als es ist, sagt Elke Ferner.
Die sexuellen Übergriffe gegen Frauen, die in der Silvesternacht in Köln und anderen deutschen Städten stattgefunden haben, sind abscheulich und nicht hinnehmbar. Die Täter müssen ermittelt und zur Rechenschaft gezogen werden, ohne Ansehen der Herkunft oder der Religionszugehörigkeit. Sexuelle Gewalt ist kein Kavaliersdelikt sondern eine Straftat gegen die sexuelle Selbstbestimmung.
Wer die Vorfälle von Köln dazu nutzt, gegen Ausländer und Flüchtlinge zu hetzen, macht das Grundproblem kleiner als es ist. Gewalt gegen Frauen findet täglich und überall statt: Ob zu Hause, am Arbeitsplatz, in der Öffentlichkeit und im Internet. Ob als anzügliche Witze, sexistische Sprüche, übergriffiges Auftreten, häusliche Gewalt oder Vergewaltigung.

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